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Die RAID Datenrettung ist die „Königsdisziplin“ !

Wer sich an Raid-System ran wagt sollte über umfassendes Equipment und Know How verfügen. Wie bereits erwähnt, gibt es die unterschiedlichsten Hersteller von Raid-Kontrollern mit denen unterschiedlichsten Raid Kombinationen möglich sind. Darüber hinaus, werden zunehmend Softwareraids verwendet. Bei der Rekonstruktion eines Festplattenverbundes spielt nicht nur der Raid Level eine Rolle, sondern auch der verwendete Logarithmus. Ein Raid 5 ist nicht immer gleich Raid 5. Hierbei kann eine „rechte Rotation“ oder „linke Rotation“ angewandt werden. Ebenfalls ist es wichtig in Erfahrung zu bringen ob die Verteilung der Datenströme „synchron“ oder „asynchron“ ist. Wie Sie vielleicht schon bemerken ergeben sich, je nach Anzahl der benutzten Festplatten eine Vielzahl von Möglichkeiten wie die untergeordneten Festplatten eines Raids verwaltet werden.

Datenwiederherstellung von RAID-Systemen als „Königsdisziplin“

Im Bereich der "Datenrettung RAID" und "Datenwiederherstellung RAID" sind Raid-Systeme eine Thematik für sich. Wahrscheinlich hat jeder Administrator der sich mit der Planung eines Speichersystems befasst hat, die unterschiedlichen Varianten die auf dem Markt zur Verfügung stehen kennengelernt. Das am häufigsten verwendete Raid-System ist das Raid5 welches aufgrund seiner Paritätsinformationen eine gewisse Sicherheit gegen Datenverlust bietet. Auch sehr häufig im Gebrauch, sind die Raid-Varianten 1 und 0 oder als Kombination als Raid10. Ein Raid 0 soll die Performance erhöhen und bietet den Vorteil einer Kapazitätserweiterung, denn die nutzbare Kapazität erhöht sich. Ein gravierender Nachteil ist die Datensicherheit. Fällt eine Festplatte eines Raids 0 aus, ist ein Zugriff zum installierten Dateisystem nicht mehr möglich da sich die Daten auf alle beteiligten Festplatten verteilt befinden. Ein Raid 1 bietet hier schon mehr Sicherheit, denn hier sind alle Festplatten inhaltlich identisch. Fällt also eine Festplatte aus, kann auf den erzeugten „Spiegelsätzen“ weiterhin auf den Datenbestand zugegriffen werden. Wer beides will, hohe Performance und Sicherheit, kombiniert das Raid 1 mit einem Raid 0. Das hieraus resultierende Raid 10 bietet beide Vorteile.

Oftmals plagen sich gestresste Administratoren mit der „Budget Frage“ herum. Wenn kein Geld für Material zur Verfügung steht, wird eben das genommen, was da ist. Aus einer solchen Not heraus, werden dann Festplatten mit unterschiedlichen Kapazitäten als JBOD konfiguriert zusammengefasst. Der einzige daraus resultierende Vorteil ist, dass kein Speicherplatz verschwendet wird, denn alle Sektoren der Festplatten werden linear addiert. Aber die Nachteile überwiegen. Bei einer solchen Konfiguration eines Festplattenverbundes besteht keine Ausfallsicherheit. Die Datenblöcke befinden sich auf allen im Verbund vorhandenen Festplatten. Von Performance kann ebenfalls keine Rede sein. Aufgrund der Linearen Anordnung der Sektoren und den Eigenschaften der meisten Dateisysteme, müssen eine oder mehrere Festplatten des Öfteren „angesprochen“ werden um eine Datei zu allokieren. Hierzu rät der Experte: Finger weg!

Im Bezug auf Raid-Systeme sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die bereits aufgeführten Anordnungen lassen sich beliebig kombinieren. Im Laufe unserer Betriebsamkeit, sind uns schon die spektakulärsten Raid-Konfigurationen begegnet. Ob es ein Raid 50 (Raid 5 Container als Stripeset) oder Raid 51 (Raid 5 Container als Spiegel). In manchen Fällen werden sogar Softwareraids mit Hardwareraid kombiniert. Nicht immer erschließt sich uns der Sinn hinter diesen Konstruktionen aber Fakt ist, meistens ist „einfach“ besser. Oftmals werden enorme Kapazitäten als Festplattenverbund zusammen gefasst obwohl nur ein geringer Teil effektiv genutzt wird. Welchen Sinn macht es 8 Terabyte und mehr zur Verfügung zu stellen, wenn lediglich in zwei Jahren 40 Gigabyte benutzt wurden. Vertrauen Sie nicht immer Ihren Händler oder Fachberater. Denn auch hier gilt: mehr Speicher mehr Geld!

Was hat das ganze mit "Datenrettung RAID" oder Datenwiederherstellung zu tun?

Die meisten Profis oder Privatanwender hatten im Laufe ihrer „Computerkarriere“ schon mit Datenverlust zu tun. Ob es der USB Stick ist welcher formatiert wurde oder dem Rechenzentrum in dem ein Server mit mehreren Terabyte abgestürzt ist.

Beim USB Stick, mit den Briefen an die Oma, ist der Datenverlust wahrscheinlich noch zu verkraften. Aber ein abgestürzter Server mit der gesamten Administration des Kundenbestandes, sieht es schon etwas anders aus. Hierbei steht nicht selten die Existenz eines Unternehmens auf dem Spiel. Wenn die Firma erst mal lahm liegt, fängt das große Zittern und selbst hochqualifizierte Administratoren stellen sich die Frage „was nun“, wenn sie nicht mehr weiter wissen?

In einem solchen Katastrophenfall sind professionelle Datenretter die letzte Chance.

Und da stellt sich schon die erste Frage, wer ist eigentlich qualifiziert? In den letzten zwei Jahren stellten wir fest, dass eine Schwemme von „Datenrättern“ den Markt überflutet. Ebenfalls auffällig ist, dass die Qualität der Datenrettungen und Datenwiederherstellungen proportional zu den Anbietern gesunken sind. Auf uns erweckt dieser Trennt den Verdacht, dass einige Unternehmen den „Datenrettungsmarkt“ für sich als lukratives Geschäft entdeckt haben ohne ansatzweise mit der benötigten Technologie vertraut zu sein. Nicht selten erreichen uns Raid-Systeme die bereits von konkurrierenden Unternehmen als „nicht rettbar“ an den Kunden zurück geschickt wurden, welche mit relativ leichtem Aufwand für uns rekonstruierbar waren. Von Fingerabdrücken auf den hochsensiblen Magnetscheiben im Modulinneren einer Festplatte mal ganz abgesehen.